Öffentliche Bauten

Credit Suisse „The Murezzan“, St. Moritz

Neubau 2007

Die Credit Suisse St. Moritz mitten in der Fussgängerzone wurde 2007 neu erstellt. Die Vorgabe war die Umsetzung der schweizweiten Corporate Identity unter der Prämisse, dass sich die Filiale St. Moritz durch eine regionale Einzigartigkeit auszeichnet. Die Eingangshalle ist hell, einladend und elegant gestaltet. Die Bankschalter liegen diskret zurückversetzt, für den Besucher erst auf den zweiten Blick erkennbar. Dadurch wird für die Kundschaft Diskretion und Sicherheit gewährleistet. Die Besprechungszimmer präsentieren sich den Kundinnen und Kunden als speziell gestaltete Räume mit einer aussergewöhnlichen Goldwand, einer funkelnden, himmelblauen Gipsdecke, einem schwarz-goldenen Teppich und einer Tür aus Nussbaumholz. Die Tresoranlage ist zurückhaltend gestaltet. Eine Bruchsteinmauer im Untergeschoss begleitet den Besucher vom Lift zur Anlage. Der Tresorraum ist mit seidig rotem Stoff ausgekleidet und erinnert an ein gepolstertes Schatzkästchen – auch dieses Element verleiht der Filiale St. Moritz einen eigenständigen Charakter. Die Mitarbeiterzone wurde in engster Zusammenarbeit mit der Credit Suisse nach dem Konzept des Arbeitsplatzes der Zukunft gestaltet.

  • Credit Suisse St. Moritz Aussenansicht - Architekten Tuena & Hauenstein
  • Credit Suisse St. Moritz - Architekten Tuena & Hauenstein
  • Credit Suisse St. Moritz - Architekten Tuena & Hauenstein
  • Credit Suisse St. Moritz - Architekten Tuena & Hauenstein

Evangelische Dorfkirche, St. Moritz 

Umbau 2007-2008


Die mehrfach um- und angebaute evangelische Dorfkirche konnte 2007/08 komplett neugestaltet werden. Durch den Rückbau der unschönen Anbauten erhielt die Gemeinde St. Moritz endlich einen Kirchenplatz, welche über eine Treppe in die Fussgängerzone eingebunden wird. Die Rückgewinnung der ursprünglichen einschiffigen Kirchenform wurde aufgenommen und mit dem ursprünglichen Kreuzgewölbe ausgestaltet. Der neue markante Eingang ist mit Messingplatten verkleidet und der eingebaute Lift entspricht den Vorgaben der Pro Infirmis für behindertengerechtes Bauen. Messing ist das Material, welches traditionell für Eingangsportale und Kirchenglocken verwendet wurde. Betritt man den niedrigen, dunklen und schallabsorbierenden Windfang, werden die Sinne von der Hektik des Alltages befreit. Der Kirchenraum ist ein lichtdurchfluteter, hallender und meditativ wirkender Raum. Das neue geometrisch eingeteilte Kreuzgewölbe mit dem grossen hochliegenden, rechteckigen und eingeätzten Penrosmuster sowie das Tonnengewölbe sind die bestimmenden architektonischen Elemente.

RhB Punt Muragl Bahnhof

2016 in Punt Muragl, Samedan


Der Bahnhof Punt Muragl wurde 2016 neu erstellt, da der bestehende Bau den technischen Anforderungen der RhB nicht mehr genügte. Der Holzbau wurde mit einem selbsttragend stehenden Brettstapel erstellt. Die Konstruktion und Architektur wurden so entwickelt, dass sie den Anforderungen der Denkmalpflege entsprechen und auch zukünftige kleine Infrastrukturbauten entlang der Berninalinie, welche unter dem Schutze der UNESCO steht, in diesem System erbaut werden können.

  • RhB Punt Muragl Bahnhof - Architekten Tuena & Hauenstein
  • RhB Punt Muragl Bahnhof - Architekten Tuena & Hauenstein

Sägerei und Forstwerkhof, S-chanf

Neubau 2008-2010


Der Neubau der Sägerei und des Forstwerkhofs S-chanf liegt auf der Materialdeponie des Oberengadins „Bos-chetta Plauna“. Die Anlage besteht aus zwei Werkhallen, welche als Forstwerkhof und Sägerei genutzt werden, der Zwischentrakt beinhaltet die Erschliessung, ein Büro und einen Aufenthaltsraum. Die einfache, modulartige Konstruktion ist darauf ausgelegt, einheimisches Holz zu verwenden und damit maximale Flexibilität im Betrieb zu erreichen. Die Holzkonstruktion besteht aus massiven Stützen und verleimten Holzbindern in einem regelmässigen Raster von 134 cm. Auf die Primärkonstruktion wurde direkt ohne Sparrenlage eine massive, diagonale Holzschalung verlegt. Das Wegfallen der Sekundärtragstruktur mit der Sparrenlage vereinfachte die Konstruktion. Die Montage war somit sehr wirtschaftlich. Die neue Sägerei „Bos-chetta Plauna“ verarbeitet heute jährlich 2'000-2'500 m3 Holz.

  • Sägerei & Forstwerkhof S-chanf - Architekten Tuena & Hauenstein
  • Sägerei & Forstwerkhof S-chanf - Architekten Tuena & Hauenstein
  • Sägerei & Forstwerkhof S-chanf - Architekten Tuena & Hauenstein
  • Sägerei & Forstwerkhof S-chanf - Architekten Tuena & Hauenstein
  • Sägerei & Forstwerkhof S-chanf - Architekten Tuena & Hauenstein